Wurfplanung

Den D-Wurf überlegen wir für Sommer 2020

Medizinische Daten unserer Würfe (Stand Oktober 2018)

Mit Ausnahme von Ben Lukas EU-Ergebnis liegen inzwischen alle Auswertungen für unsere Welpen vor. Für die Cs ist es natürlich noch zu früh. Dank an alle Beteiligten für mustergültige Untersuchungen. Die Ergebnisse sind bisher alle hocherfreulich!

Unser C-Wurf wird um den 7. Juli 2018 erwartet 🙂

Ayla konnte es wohl so wenig erwarten wie wir: sie wurde eine Woche früher als geplant läufig. Deshalb ging es mit ihr direkt vom Rügenurlaub nach Niedersachsen in die Nähe von Peine zu Lloyd vom Bergener Land. Bei 27 Grad vergnügten die beiden sich zwei Nachmittage recht zielstrebig. Lloyd ist ein schlanker, kräftiger,  ausgeglichener Rüde. Ayla fand ihn sehr nett, auch wenn sie ihn am ersten Nachmittag ein paarmal fast zickig durch seinen Garten getrieben hat, bevor sie geruhte, sich willig zu zeigen. Lloyd war von so viel „Weibergehabe“ unbeeindruckt und hat sie spielend überzeugt. Beim 2. Treffen hat Ayla dieses Vorspiel denn auch lieber gelassen und gleich mit ihm rumgeschmust.

Lloyd und Ayla

chicer Lloyd

coole Ayla

 

 

Die Verpaarungsplanung, die wir aus dem Programm dogbase des TG-Verlages ermittelt haben, zeigt exzellente Erwartungswerte für die Welpen: ein wunderbar geringer Inzuchtkoeffizient, der uns bei dieser Rasse mit ihrer kleinen Population besonders wichtig ist.

Ayla&Lloyd

 

19. März:  nun steht es fest, die Mutter des C-Wurfs vom Sorenfelde wird Ayla, nicht Bea (so Ayla mitspielt)

Das Ultraschallbild bestätigt unsere Erwartungen: keine Welpen bei Bea.

Februar 2018:  Anlauf für den C-Wurf vom Sorenfelde

Wir haben lange überlegt, ob Bea noch einmal Welpen bekommen soll. Sie ist jetzt 6 1/2 Jahre alt – was für die Zucht unproblematisch ist – und bislang eine immer gesunde Hündin. Aber sie hat bei beiden Würfen gegen Ende der Geburt recht schwache Wehen gezeigt. Die Angst, dass ein nächster Wurf vielleicht einen Kaiserschnitt erfordert, hat uns stets begleitet. Wir haben deshalb überlegt, dass wir die Natur entscheiden lassen und als Deckrüden Atze ausgesucht, den Vater unseres so wunderbar gelungenen A-Wurfs vor 4 Jahren. Allerdings ist Atze inzwischen 12 Jahre alt, dennoch sehr agil und „gut drauf“. Beide Hunde haben wir medizinisch untersuchen lassen, sie sind gesund. Bei einem Rüden des Alters von Atze besteht grundsätzlich ein erhöhtes Risiko, dass er entweder gar nicht deckt, wenig Sperma produziert oder die Qualität der Spermien nur einen kleinen Wurf bewirkt. Wir haben das bewußt in Kauf genommen, nach dem Motto, mal sehen was passiert.

Als Bea und ich in Dortmund bei Atze ankamen, stand er in bekannter Pracht mit seinem chicen roten Deckhalsband im Garten und war fröhlich aufgeregt. Fast so schnell wie vor 4 Jahren griff er sich seine Bea und schmuste mit ihr. Beide Hunde waren sehr harmonisch mit einander beschäftigt; es war eine Freude, ihnen zuzusehen. Allerdings haben sie nicht ausreichend lange „gehangen“, sondern viele, aber sehr kurze Begegnungen gehabt. Beide Frauchen haben keinerlei Flüssigkeiten gesehen, so dass wir recht sicher davon ausgehen, dass eine Befruchtung nicht stattgefunden hat. Die Hunde waren anschließend entspannt müde, mußten aber selbst, als Bea ihr Läufigkeitshöschen schon wieder an hatte, weiter miteinander schmusen. Man sieht auf den Fotos – mit Höschen 😀 – wie nett die beiden miteinander umgegangen sind. Im Haus sind sie zusammen in die Küche verschwunden in der Hoffnung, dass nach getaner Arbeit etwas im Napf ist.

Wir werden dennoch Mitte März ein Ultraschallbild bei Bea machen lassen, um ganz sicher zu sein.  You know: every sperm is sacred….

Der C-Wurf vom Sorenfelde ist geplant für Frühjahr 2018

Anfang 2018 werden wir entscheiden, ob Bea im Februar gedeckt wird oder Ayla im Mai. Wenn alles gut geht, gibt es Welpen im April oder im Juli.

Ayla vom Sorenfelde und Bea Bee vom Spechtwald

Planung A- und B-Wurf 2014 und 2016

Es ist gar nicht so einfach, den „richtigen“ Rüden für die eigene Hündin zu finden. Jeder Züchter möchte die „optimale“ Verpaarung. Die Regeln sind streng. Es sind nicht nur die Beschränkungen von Verpaarungen aus speziellen Krankheitserwägungen (genetische Dispositionen) heraus zu beachten. Besonderen Wert legen wir auf einen geringen Inzuchtkoeffizienten. Das heißt, dass über fünf Generationen zurück alle Eltern/Großeltern von Hündin und Rüde abgeglichen werden auf Gemeinsamkeiten. Unterstützt werden wir dabei vom Programm dogbase, in das alle Zuchtdaten aller Entlebucher Sennenhunde aus SSV-Zucht und weiterer Entlebucher eingepflegt werden. Angesichts der nicht sehr großen Population ist die Liste der für eine Verpaarung geeigneten Rüden oft nicht lang, und Wege zum Rüden sind gelegentlich ziemlich weit.

Atze vom Phönixsee

Für uns sind aber nicht nur die medizinischen Kriterien ausschlaggebend. Hinzu kommen auch Wesensmerkmale des Rüden. Wir wollen nur einen freundlichen, gut sozialisierten Hund für die Zucht. Deshalb besuchen wir den ausgewählten Rüden vor dem Deckakt und überzeugen uns, dass unsere Hündin ihn auch mag, wenn sie nicht läufig ist. Bei einem gemeinsamen Spaziergang kann man gut beobachten, wie sich das Pärchen versteht und verhält.

Für unseren A-Wurf im Sommer 2014 waren wir schnell fündig: Atze vom Phönixsee. Atze ist ein netter, erfahrener Rüde aus Dortmund, mit dem Bea im Februar 2014 schon einmal ein wenig geflirtet hatte. Und was wir besonders charmant fanden: Atze ist der Neffe von Donald und Eddi (die beide nicht mit Bea verwandt sind). Auf diese Weise findet sich etwas von Don in unserem Wurf wieder.

Unser B-Wurf ist geplant für Sommer 2016. Deckrüde wird Gustav vom Gehrshof, ein kräftiger Rüde aus der Lüneburger Heide, der nun bei seinen Leuten in Peissenberg in Bayern lebt.

2016-07-DSC_2135

Gustav vom Gehrshof, der Gustl