Donald

Donald vom Feggendorfer Stollen2012-08-DSC_0068

geb. 16.8.2005, SSV-ES 46763, gest. 3.4.2019

Don war unser erster Entlebucher, ein besonders wesensfester, freundlicher Rüde, der mit allen anderen Hunden sehr gut auskam. Er zeigte keinerlei Aggressionen und ging jeder Auseinandersetzung aus dem Weg. Wir sagen immer, Don war unser Pazifist. Er verhielt sich sehr souverän, war dabei durchaus statusbewußt und höflich und erwartete das erkennbar auch von anderen Hunden. Er war für uns immer der Indikator, ob ein fremder Hund „ok“ ist. Für Eddi und Bea war er ein exzellenter Lehrmeister.

 

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Donald liebte lange Spaziergänge am Meer und im Gebirge. Selbst nach ausgiebigen Bergtouren bot er uns abends noch seinen Ball zum spielen an. Seine Kondition war bis zu seinem Tod  beachtlich, wir staunten immer wieder, wie er sich für Schnee, Wasser, Versteckspiele etc. begeistern konnte.

 Donald war gekörter Deckrüde im SSV. Er ist nicht zur Zucht eingesetzt worden, da er mit vier  Jahren eine sehr kleine – ihn nicht behindernde – Kataraktstelle am linken Auge entwickelt hatte. Wir bedauern das sehr,  von ihm hätten wir gerne einen Wurf gehabt. Inzwischen sehen aber auch wir ein, dass es Sinn macht, Katarakt aus dem Zuchtgeschehen zu verbannen. Im Alter von 9 Jahren ist die lange unveränderte kleine Stelle innerhalb weniger Monate so stark gewachsen, dass Don auf dem Auge blind wurde. Wir haben ihn operieren lassen, er hat eine künstliche Linse erhalten und sah wieder exzellent. Es war Glück, dass ein sehr erfahrener Augenarzt das hinbekommen hat, es läuft nicht immer so gut und ist aufwendig. Leider passierte nach knapp einem Jahr das, was häufig Folge einer solchen Op ist: Donald entwickelte ein Sekundär-Glaukom. Als der Augendruck dauerhaft zu hoch wurde, haben wir das Auge entfernen lassen müssen. Don hat ein Silikonimplantat erhalten und damit eine normale Mimik. Es ging ihm damit hervorragend. Er hatte sich sehr gut darauf eingestellt, nur mit einem Auge sehen zu können.